Transpersonale Supervision
Transpersonal nennt sich eine psychologische Herangehensweise, die eine spirituelle Bewusstseinsdimension einbezieht. Meine Definition einer Transpersonalen Psychologie lautet: Eine Psychologie, welche die Existenz und lebensweltliche Relevanz von Transzendenz als gegeben voraussetzt1.
Transpersonale Supervision ist ein Supervisionskonzept, das ich nur nach besonderer Beauftragung und vorheriger Absprache mit den Teilnehmern anwende. Dabei geht es um das Finden einer spirituellen Haltung selbst in den Bereichen unseres Alltags, die uns meist sehr wenig spirituell vorkommen: eben während der Arbeit. Ernst genommen, kann Spiritualität zwischenmenschliche Probleme am Arbeitsplatz, wie Mobbing, aber auch Sinnentfremdungserleben, Stress und Überforderung auflösen.
In Betrieben kann Transpersonale Supervision als Blockseminar oder regelmäßige Supervisionsgruppe stattfinden. Im Sinne der Implementierung oder Förderung einer spirituell orientierten Unternehmensphilosophie findet transpersonale Teamsupervision innerbetrieblich im Rahmen eines workplace spirituality Ansatzes statt.
In einer eigens für transpersonale Supervisionsprozesse gebildeten freien Supervisionsgruppe oder vom Klienten angefragten transpersonal orientierten Einzelsupervisionen steht im Mittelpunkt der supervisorischen Beratung die Integration von Spiritualität und Arbeitsalltag, von beruflichen Anforderungen und persönlichen Werthaltungen, von eigenen weltanschaulichen Überzeugungen und ihrer Umsetzung.
Weitere Informationen zum transpersonalpsychologischen Supervisionskonzept finden Sie unter:
Harnack, E. W. (2009): Transpersonale Supervision in Wirtschaftsunternehmen. Integration von Arbeit und Spiritualität. In: Wege zum Menschen 61 (4), 343-352